96. Pilgertag 13.11.2019

Von Egirdir nach Kozluca ca. 105 km

Egirdir liegt am 3. grössten See in der Türkei. Das Wasser ist so klar und sauber,dass es als Trinkwasser benutzt wird.

Es ist ein schöner Ort mit einer Halbinsel. Ich habe dort einen Ruhetag eingeschaltet. Es tat gut.

Die Seepromenade ist mit Fantasie gestaltet.

Immer wieder treffe ich auf den Feldern alte Pneus. Vielleicht kann man sie in 100 Jahren kompostieren, aber jetzt leider noch nicht.

Hier eine Alternative.

Wenn meine Beine mich nicht mehr tragen finde ich hier eine Möglichkeit mich weiter zu bewegen.

Nun begann eine lange Steigung eine Kurve nach der anderen. Eine gute Übung im Jetzt zu leben, jeder Schritt ist ein Geschenk.

Ich mache auch immer wieder ein Gebet für all die Menschen die ich begegnet bin und für alle Gebetsanliegen.

Der See wird immer kleiner.

In jedem Dorf gibt es einen kleinen Spielplatz der immer gleichen aussieht.

Wie ihr sicher bemerkt habt,habe ich keine grosse Garderobe. Jeden Tag trage ich das Gleiche. Am Abend heisst es Waschen natürlich von Hand. Die Wanderstöcke sind multifunktional.

Oder auch so

Jeden Tag werde ich beschenkt. Von einem Familienvater die Gebetsschnur oder von Sultan die Frau von Cem dieser so schöne Schlüsselanhänger den sie selber bestickt hat.

Ich werde öfters zu einem Tee eingeladen. Im Teehaus sind normalerweise nur Männer,doch es gibt auch Ausnahmen. Eine Bäuerin hat mir Trauben Tomaten und vieles mehr gegeben.

Heute habe ich keine Unterkunft gefunden. Ich wollte mit dem Minibus in die Stadt zurück fahren. Es gibt kein Bus. Ein junger Mann der nach Ankara wollte fuhr mich die 20 km in die Stadt. Er musste nachher die gleiche Strecke wieder zurück.

Die Gastfreundschaft ist einmalig.

Gestern lief ich knapp 30 km auf dem Paulusweg nach Yalvac. Ein wunderschöner Weg Natur pur.

Im einem Dorf begrüssten mich viele Kinder und die Lehrerin lud mich zu einem Tee ein.

Ich kam bei Antiocheia in Psidia vorbei wo Paulus drei mal gepredigt hat.

Am Abend eine Stärkung umgerechnet für Fr. 3.60

Nun gehe ich Richtung Konya. Das Taurusgebierge liegt vor mir. Morgen heisst es 600 Meter hinauf zu steigen. Regen ist angesagt. Bin gespannt.

Schritt für Schritt. Alles hat einen Sinn.

92. Pilgertag 9.11.2019

Von Basmakci nach Egirdir See ca. 105 km

Heute genau vor 3 Monate bin ich in Skopje losgegangen.

Hier eine kleine Statistik:

180 km Mazedonien

400 km Griechenland

1040 km Türkei

Total: 1620 km

Ca 940 km liegen noch vor mir,davon noch knapp 800 in der Türkei.

Ich kann nur Danke sagen für jeden Schritt den ich gehen durfte.

In Basmakci verabschiedete ich mich von meiner lieben Gastgeberin. Unsere gemeinsame Sprache war die des Herzens.

Eine längere Bergetappe lag vor mir. Ich stieg auf 1600 m ü M hinauf alles auf einem Naturweg. Musste ein Bachbett überqueren. Zum Glück hatte es kein Wasser. Eine Frau sammelte Holz für den Winter.

Am Morgen war es recht frisch. Ich war froh über meine Handschuhe. Doch sobald die Sonne kam wurde es richtig warm.

Es war ein langer wunderschöner Aufstieg und der Weg war perfekt.

Die feinen getrockneten Weintrauben die ich unterwegs bekommen habe,gaben mir viel Energie.

Auf der Höhe hatte es ein kleines Dorf mit einem kleinen Lokal wo ich mein Picknick essen konnte. Ich bekam einen feinen Cay.

Ich lief dann hinunter zum Dorf Kozluka, das auf 1240 m ü M liegt.

Cem der Familienvater hat mich am Vortag zu einem Hotel geführt ( und hat es sogar bezahlt)und mich dann für den nächsten Tag zu sich nach Hause eingeladen. Nun kam ich bei ihm an. Welch eine Überraschung fand ich an der Türe.

Ich durfte in dieser Familie auch so viel Liebe und Gastfreundschaft erfahren.

Er ist sogar mit mir in die nächste Stadt gefahren, dass ich Vollkornbrot kaufen konnte, unglaublich.

Er sagte immer wieder“ es ist die Hand Gottes“

4 Generation leben im Haus. Es ist ein Ort des Friedens und der Nähe Gottes. Sie als Muslime, ich als Christin wir waren eine einzige Familie.

Beim Abschied

gab mir Cem noch einen Briefumschlag. Darauf stand auf deutsch geschrieben: öffnen Sie den Umschlag nach einer Stunde.

Als ich dann den Umschlag öffnete und dies sah und noch ein Geldschein dazu, habe ich fast geweint, so gerührt war ich.

Von Herzen euch allen Danke und wir bleiben verbunden. Ich bete für euch.

Ich darf sehr stark erfahren, wie Gott mit seiner Liebe mich an der Hand nimmt und mich führt.

Diese Gegend ist geprägt von riesigen Rosenfelder. Im Mai und Juni ist Erntezeit. Die Blumen werden für Parfum und Kosmetik verwendet.

In Isparta (ist eine Grossstadt) ging ich ins Krankenhaus für eine Blutentnahme wegen meiner Schilddrüse. Die Angestellten waren so beeindruckt von meinem Pilgerweg, dass sie mich zu einem Tee einluden. Als ich gehen wollte, hat eine von ihnen mich zu sich nach Hause zum schlafen eingeladen. Ich konnte es fast nicht fassen.

Leider kann ich mir die Namen nicht merken,sie sind so schwierig zum Verstehen und zum Aussprechen. Die Angestellte im Violett mit ihrer Familie.

Danke und nochmals Danke. So eine Gastfreundschaft und Wohlwollen. Ich kann von euch nur lernen.

Ich habe immer noch sehr schönes Wetter. Am Morgen ist zwischen 3 und 9 Grad, doch gegen Mittag ist es um die 20 Grad. Ideales Pilgerwetter.

Nun beginnt das Taurusgebirge. Ich werde in der nächsten Zeit immer über 1000 müM sein.

87. Pilgertag 4.11.2019

Von Denizli nach Başmakçı ca 90 km

Vor einigen Tagen hatte ich im Wellnessbad eine Apothekerin kennengelernt die in Denizli wohnt. Sie lud mich ein, sie in ihrer Apotheke zu besuchen. Ich merkte mir der Name der Apotheke. Als ich in Denizli ankam war ich ziemlich müde und hatte keine grosse Energie mehr, in dieser Millionen Stadt die Apotheke zu suchen. Doch dann sagte ich mir,mache ihr eine Freude sei offen für alles. So machte ich mich via GPS auf dem Weg durch all die Strassen und den Verkehr. Endlich angekommen stellte sich heraus, dass es nicht die richtige Apotheke war. Ich wusste nicht weiter und ging wieder zurück zum Hotel. Ich sagte mir, es kommt nicht auf das Resultat an sondern ob du es aus Liebe getan hast. Ich war recht müde aber froh.

Am nächsten Tag verliess ich die Großstadt. Meine ersten zwei Stunden Regen seit Beginn meiner Pilgerreise ab Skopje. Nun wird mein Sonnenschirm zum Regenschirm.

Ich kam zu einer Tankstelle und siehe da eine echte Kaffeemaschine und dazu noch eine Schweizmarke. Der Kaffee schmeckte doppelt so gut.

Am nächsten Tag rief ein Mann Cay was Tee bedeutet. Eigentlich wollte ich weiter gehen da ich noch viele km vor mir hatte,doch dann erinnerte ich mich,dass nicht die km zählen,sondern dass ich offen sein will für Begegnungen für das was gerade im Moment auf mich zukommt.

Im Innenhof waren gerade Frauen daran Fladenbrote zu backen.

Sie luden mich ein mich zu ihnen zu setzen.

und überreichten mir dann ein gerade gebackenes Brot.

Ihre Liebe war mir viel wichtiger als die Hygiene.

Die Gegend sieht manchmal aus wie eine Wüste. Braun und nochmals braun. Ich weiss nicht was hier die Kühe und Schafe fressen.

Ich lief für eine lange Zeit auf eine kleine Strasse mit kaum Verkehr. Plötzlich hielt ein Auto an. Die Familie stieg aus und gab mir sicher 4 kg sehr feine Trauben. Ich gab zu verstehen dass ich nicht so viel essen kann. Nichts zu machen. Sie strahlten mich an. So viel Wohlwollen,so viel Liebe.

Was soll ich mit all diesen Trauben machen. Der Sack war schwer und ich hatte noch viele km vor mir. Ein Auto hielt an und liess mich verstehen ob ich mitfahren will. Nein ich gehe zu fuss und gab ihm einige Trauben. Später sah ich ein Traktor. Der Bauer war auf dem Feld. Ich legte ihm Trauben auf seinem Sitz und ging weiter. Einige Zeit später überholte er mich und hupte.

Endlich habe ich mein Ziel erreicht. Wer weiss wo ich übernachten werde. Ich machte ein Stossgebet. Vor einem Haus standen mehrere Leute. Der Mann konnte englisch,was in der Türkei nicht selbstverständlich ist. Sofort wurde ich eingeladen und konnte dort übernachten.

Es gab ein feines Nachtessen. Seit mich der Hund in die Kniekehle gebissen hat, habe ich Mühe mit dem Sitzen am Boden.

Am Abend kamen noch einige Frauen vom Dorf und alle wollten von mir vieles wissen. Zum Glück gibt es Google Übersetzung. Später spielte ich dann mit dem Mädchen.

Der Wohnraum war auch Schlafraum und Küche. Ich schlief mit der Mutter von der Familie.

Am Morgen um 6.00 Uhr war Tagwache.

Sie mache Feuer da es ziemlich kalt war und dann das Morgengebet.

Euch allen Danke von Herzen für eure Gastfreundschaft und Liebe.

Ich begleitete dann das Mädchen noch in die Schule. Wir liefen Hand in Hand. Die Leute auf der Strasse blieben stehen und schauten uns nach.

Morgen beginnt eine Bergetappe. Schritt für Schritt dem Ziel entgegen.

83. Pilgertag 31.10.2019

Von Azizabat nach Denizli ca. 110 km

Als ich in das Dorf Azizabat ankam, waren die Leute gerade daran den Festplatz von einer Hochzeit aufzuräumen. Sie liessen alles liegen holten Tisch und Stuhl für mich und brachten mir ein feines Essen. Danke.

Ein Ehepaar machte verschiedene Telefonate und führten mich dann zur Moschee in den ersten Stock, das für Frauen reserviert ist. Dort durfte ich übernachten.

Am Abend war es sehr eindrücklich die Männer beim Gebet zuzuhören.

Das Fest war nicht zu Ende. Es wurde bis spät in die Nacht hinein mit lauter Musik gefeiert. Ich war so müde,dass ich trotzdem bald einschlief.

Am nächsten Tag nach knapp 30 km übernachtete ich in einem Wellness Hotel. Das pure Gegenteil vom Vortag.

Das warme Wasser war eine Wohltat für meine strapazierten Muskeln.

Das riesige Abendessen Büfett war so ungewohnt für mich. Ich habe es lieber einfach.

In Pamukkale habe ich einen Ruhetag eingeschaltet und die berühmten Kalkterassen und die Ruinen von Hierapolis besichtigt.

Alle mussten den ca. 30 Minuten Weg über die Kalkfelsen barfuss gehen. Meine Füsse, nach so viel gehen in den Wanderschuhen, sind recht empfindlich geworden. Es war eine gute Reflexzonenmasage.

Hier nun einige Bilder.

Es sieht aus wie Schnee.

Heute besichtigte ich noch Laodikeia. Die Stadt wurde ca. 200 Jahre v. Chr. gegründet.

In der Blühtezeit lebten ca. Hunderttausend Leute dort. Es ist noch recht viel erhalten.

Dies ist ein Taufbecken.

Nun geht mein Weg weiter Richtung Konya.

Momentan ist es noch eben,aber bald wird es bergig. Bin gespannt.

79. Pilgertag 27.10.2019

Von Ephesus (Selcuk) nach Azizabat ca. 155 km

Gestern habe ich bis spät in die Nacht im Blog geschrieben. Er war bereit zum veröffentlichen, doch dann muss ich auf einen falschen Knopf gedrückt haben und alles war weg. Auch dies gehört zum pilgern.

Vor 6 Tage habe ich Ephesus verlassen und bin nach Sirince hinauf gelaufen. Es ist immer noch sehr warm zwischen 27 und 30 Grad.

Sirince ist ein Bergdorf mit vielen schmalen Gassen und alte Häuser. Ein Ort mit viel Charme. Es hat sogar zwei christliche Kirchen.

Es ist voll von Touristen und überall hat es Markstände.

Ich schaute einer Frau zu wie sie die feinen Fladen vorbereitete.

Am nächsten Tag machte ich mich auf dem Weg über den Berg um auf der anderen Seite ins Tal hinunter zu steigen. Ich folgte für 3 Stunden einem schönen Weg. Die Aussicht war grandios.

Doch dann konnte ich nicht weiter gehen. Nach dem GPS Tracks sollte ich den sehr steilen Hang, der vielmehr einer roten Skipiste glich, hinunter. Es war unmöglich.

Nun hiess es umkehren. Nach 6 Stunden war ich wieder am Start.

Ich sage mir immer wieder jeder Schritt, jeder Augenblick ist wichtig, er kehrt nicht wieder zurück, lebe ihn gut. Das half mir trotz mentaler und körperlicher Anstrengung den inneren Frieden und die Freude zu bewahren.

Und nun, wie geht mein Weg weiter!

Zum Glück gibt es in der Türkei die Minibusse.

So fuhr ich ins Tal hinunter wo ich am Vortag aufgestiegen bin und mit einem anderen Bus über den Berg ins nächste Tal . In einem Dorf stieg ich aus und folgte den Kinderstimmen die mich zu einer Schule führten. Die Lehrer luden mich zu einem Cay ein. Während sie überlegten wo ich übernachten könnte, rannte ein Bub nach Hause und kam mit der Nachricht zurück, dass ich bei ihnen eingeladen sei. Was für ein Geschenk.

Als ich bei der Bauernfamilie ankam war gerade die älteste Tochter von 8 Kindern daran eine Süssigkeit zu kochen.

Die Mutter bereitete ein ganz besonders Abendessen vor. Alles vom eigenen Garten und auf dem Feuer gekocht.

So einen Frieden, eine Ruhe, so viel Liebe und so eine grosse Gastfreundschaft durfte ich in dieser Familie wie auch in den anderen erfahren.

Nach dem feinen Abendessen half ich der Jüngsten bei den Englisch Aufgaben.

Berna bereitete für mich das feine Frühstück vor.

Und nun hiess es auf Wiedersehen zu sagen.

Euch allen von Herzen tausend Dank.

Mein Weg geht nun weiter.

Immer wieder komme ich an Schulhäuser vorbei. Die frohen Kinder möchten so vieles von mir erfahren. Ein Lehrer sagte mir,dass sie nie ein fremde Person sehen.

Immer wenn ich an einem Friedhof vorbei komme weiss ich,dass ca. 1 -2 km später ein Dorf kommt.

Seit einige Tage laufe ich in einem sehr breiten Tal mit sehr viel Landwirtschaft. Oliven- Mandarinenbäume, Kohlfelder etc..

Die Landschaft wird grüner und hin und wieder sehe ich auch Kühe.

Nun bin ich in einem kleinen Dorf und kann in der Moschee im ersten Stock Frauenteil übernachten.

Mehr das nächste mal.

74. Pilgertag 22. 10. 2019

Besichtigung von Ephesus und Umgebung.

Die ersten Spuren gehen 5000 Jahre v Chr. zurück.

Ephesus liegt in der heutigen Stadt Selcuk in der Türkei.

Der Apostel Paulus wirkte in Ephesus für drei. Zu dieser Zeit ca. 54 n.Chr. haben dort ca.200000 Leute gelebt.

Hier in diesem grossen Amphitheater soll Paulus gepredigt haben.

Die weltberühmte Bibliothek.

Ich besichtigte dann auf dem Hügel das Haus,wo Maria die Mutter Jesus gelebt hat und gestorben ist. Es ist ein wichtiger Ort für die Christen wie für die Muslimen. Ich zündete dort einige Kerzen an für alle Anliegen die mir anvertraut wurden und für alle Leute die ich auf dem Weg begegnet bin.

Am Abend besichtigte ich noch das Grab vom Apostel Johannes

und die Moschee

Nun geht mein Weg weiter.

Heute Nachmittag machte ich mich wieder auf dem Weg bei 28 Grad den Berg hinauf für fast 3 Stunden. Viele Schweisstropfen fielen auf den Boden. Es war recht anstrengend. Ich dachte an alle Begegnungen und an alle die es schwer haben. So bekam alles einen Sinn.

Über 1500 km liegen noch vor mir doch langsam Schritt für Schritt dem Ziel entgegen.

73. Pilgertag 21.10.2019

Von Izmir nach Ephesus ca. 85 km

Izmir ist eine 4 Millionen Stadt oder auch mehr und liegt an einer sehr tiefen Bucht. So nahm ich die Fähre um die x km nicht auf der Schnellstrasse gehen zu müssen.

Ich ging zur Polycarpe Kirche, begegnete den Bischof der auch deutsch spricht, bekam einen Stempel in meinem Pilgerpass und besuchte dann den Gottesdienst. Es war ein Moment wie nach Hause zu gehen. Anschliessend war noch ein kleiner Imbiss.

Ich konnte im Pfarrhaus vom Pfarrer Gabriel (re) übernachten. Danke.

In der Türkei gibt es sehr wenige christliche Kirchen.

Hier das Wahrzeichen von Izmir,der Glockenturm

Auf dem Weg nach Ephesus schaute ich einer Frau zu wie sie Fladenbrote backte. Sie schmecken sehr gut.

Ganz stolz zeigte mir eine Frau ihre Hände die sie mit Henna gefärbt hat.

Im nächsten Dorf wurde ich von der Ladenbesitzerin zum Übernachten eingeladen. Drei Generationen leben im gleichen Haus. Die 18 jährige Tochter konnte gut Englisch was in der Türkei nicht oft anzutreffen ist.

Danke für eure so grosse Gastfreundschaft.

Immer wieder komme ich bei Schulhäuser vorbei. Die frohen Kinder winken mir zu und wollen wissen von wo ich komme. Es ist jedesmal eine herzliche Begegnung.

Ich komme in ein Tal mit enormen Baumwolle- Mandarinen und Granatäpfel Plantagen.

Jeden Abend die gleiche Frage, wo kann ich übernachten. Ich ging zum Imam. Ich hätte in der Moschee im oberen Stock,der für die Frauen ist,schlafen können,doch dann konnte ich in einem sehr altem Haus übernachten das leer stand. Am Abend brachte mich der junge Imam noch ein warmes Essen. Ich war zu tiefst bewegt.

Heute werde ich nun Ephesus besichtigen auf den Spuren vom Apostel Paulus und das Haus von Maria und das Grab von Johannes besichtigten.